Entscheidung und Wertschöpfung

Entscheidung und Wertschöpfung

Entscheidung und Wertschöpfung halten sich täglich die Balance. – So kann es immer weitergehen.
„Keine Panikmache am frühen Morgen!“ So lautet manche Devise. Jede Sekunde können wir über unser Leben selbst entscheiden. Das alltäglich Rad dreht sich. Immer sind wir an Gesellschaft, Familie und Strukturen gebunden. Leider existieren viele Grundmuster, die wir dabei überdenken müssen.

Manchmal geht es im Leben zu, wie in der Buchführung mit Soll und Haben. Die Haben-Seite ist immer etwas länger und benötigt ständig Balance. Geld regiert die Welt. Aber wo kommt das Geld her? – Es braucht Arbeit, Lernen und Anstrengungen. Das ist manchmal schwierig umzusetzen. Dann wird oft die Meinung geltend gemacht, dass nur Anerkennung und Leistung Geld vermehren können. Vergessen wird, das Interesse, Können, Kreativität, Liebe, Freundschaft und Gemeinsamkeit ebenfalls benötigt werden.
Dabei dreht sich das alltägliche Lebensrad immer weiter und weiter….
Wir kennen alle unsere vorgegebenen Muster und Persönlichkeitsstrukturen, d. h. wir verhalten uns in angelernte und immer wiederkehrende Bahnen. Vieles davon ist nicht mehr zeitgerecht. Diese Situation gilt es zu durchbrechen oder anzunehmen. Das ist ein großes Problem und hält uns dabei auf, Effektivität, Leistung, Lebensfreude und Entspannung ins Gleichgewicht, in die Balance zu bringen.

Das Problem ist der Widerstand!

Das Problem ist der Widertand. Vermeintlich läuft ja alles gut, bis wir an eine Situation oder Denkweise geraten, die unsere Bequemlichkeit stört:
„Ohhh, was tut sich jetzt!!!!“ – „Ach so, ich befinde mich gerade in einem Widerstand!“
Also möchte ich einer Situation widerstehen. Dazu muss ich den so gut funktionierenden Weg verlassen.
Das kann auf verschieden Weise geschehen:
Man kann toben, man kann sich ärgern, man kann laufen, man kann still sein, man kann weinen, man kann lachen, man kann schreien, man kann schreiben. All das, was gerade aufgezählt ist, kann uns viel Kraft und Energie rauben, ja sogar die Lebensfreude. Jetzt kommt es darauf an, dass man nicht den Überblick verliert!
Also nehme ich eine Position ein, die mich in eine Beobachterrolle, die Metaebene bringt. Dabei fange ich an, das Für und Wider genau anzusehen bzw. zu begreifen. Das heißt, ich begebe mich dabei auch immer auf die andere Seite, vielleicht sogar in die Schuhe des Anderen. So kommt man ins Fühlen. Dann kann man sich selbst und für andere, die ganz wichtige Frage stellen:
„Wie fühlt sich das an?“
Jetzt erst kann man die richtige Entscheidung treffen! Verstand und Gefühl bekommen eine Ebene.
Das Problem kann deutlich und klar werden. Man kann vielleicht dabei verstehen, warum zwei Meinungen auf einander prallen. Geschieht das, ist der Lösungsweg schon vorbereitet.

Problemlösung:

Die Problemlösung findet statt, wenn man mit Verstand und Gefühl in der Lage ist, einen anderen Kurs einzuschlagen. Dabei hat man gelernt, dass vorgefertigte Strukturen, Meinungen und Abläufe positiv, für beide Seiten annehmbar, geändert werden können. Dann gibt es keinen Verlierer! Der Gewinn, der beiden Seiten bevorsteht, ist eine veränderte Grundhaltung, man hat seinen Glaubenssatz und die Grundmuster / Grundstruktur erneuert. Altes hat keinen Bestand mehr und kann abgelöst werden! Dabei bilden die Erfahrung und Wertschätzung eine feste Basis und ein Fundament für weitere erfolgreiche Lösungen und Fortschritte.
Soll und Haben finden wieder Balance und können in einer gemeinsamen „Wertschöpfung“ in Liebe, mit Herz und Freude weitergegeben und gelebt werden.

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